# Nur 5 Stunden Schlaf? Das ist schlechter für Sie, als Sie denken

Sie glauben, dass Sie mit nur fünf Stunden Schlaf gut zurechtkommen? Wir erklären Ihnen, wie Ihr Gehirn Sie austrickst und wie Sie RISE nutzen können, um so viel Schlaf zu bekommen, wie Sie benötigen.

Verfasst von  
**Jeff Kahn, M.S., Rise Science Mitbegründer**  
Anerkannter Schlafexperte, der sich mithilfe der RISE-App für mehr Schlaf und Energie für alle einsetzt

Überprüft von  
**Jamie Zeitzer, PhD, Wissenschaftlicher Berater & Gutachter bei Rise Science**  
Co-Direktor des Zentrums für Schlaf- und Zirkadiane Wissenschaften an der Stanford University.

**Veröffentlicht** 2023-04-10

Es gibt viele mögliche Gründe, warum Sie nur fünf Stunden schlafen. Manche tun dies freiwillig, andere weil sie müssen. Vielleicht denken Sie, dass Sie mehr erreichen können, wenn Sie weniger schlafen. Vielleicht halten Sie die kurze Schlafdauer auch für eine besondere Leistung, auf die Sie stolz sein können. Und auch ein anstrengender Arbeitsalltag oder ein zahnendes Neugeborenes können einer guten Nachtruhe im Wege stehen.

Die Sache ist jedoch: Viele von uns denken, dass sie mit fünf Stunden Schlaf (oder vier, sechs oder sieben Stunden) auskommen können (oder sogar bestens damit zurechtkommen). Das mag zwar ein schöner Traum sein, wenn im Leben viel los ist, aber leider entspricht er nicht der Realität. Wenn Sie sich selbst den Schlaf verweigern, den Sie brauchen – und dabei Schlafmangel anhäufen – ist das der sicherste Weg, jeden Aspekt Ihres Lebens negativ zu beeinflussen.

## schlecht

Nach einer Nacht – oder mehreren aufeinanderfolgenden Nächten – mit kurzem Schlaf (definiert als weniger Schlaf, als Sie biologisch brauchen – mehr dazu später), überschätzen wir unsere Fähigkeit, wach und aufmerksam zu bleiben. Wahrscheinlich denken Sie jetzt: „So schlecht schlage ich mich doch gar nicht!“ In Wirklichkeit schlagen Sie sich aber miserabel!

Hier sind fünf überzeugende Gründe dafür, sich von diesem gängigen Missverständnis zu verabschieden und zu erkennen, dass wir nicht so gut zurechtkommen, wie wir glauben:

### 1. Ihr tatsächlicher Schlafbedarf ist definitiv größer als fünf Stunden

Es gibt ein paar Glückliche, die mit wenig Schlaf auskommen, aber das sind nur sehr, sehr wenige. Dr. Thomas Roth beschreibt dies im Buch von Matthew Walker **„Warum wir schlafen“**: „Die Anzahl der Menschen, die auf Dauer mit nur fünf Stunden Schlaf oder weniger ohne Beeinträchtigung leben können, ist, ausgedrückt als Prozentsatz der Bevölkerung und auf eine ganze Zahl gerundet, Null.“

Wenn Sie nur fünf Stunden Schlaf bekommen, bedeutet das, dass Sie Ihren biologischen Schlafbedarf nicht erfüllen – dieses ist ein individuelles Merkmal, das wie Ihre Körpergröße oder Augenfarbe genetisch bedingt ist.

So können Sie Ihren eigenen Schlafbedarf ermitteln:

- **Wachen Sie eine Woche lang ohne Wecker auf:** Führen Sie Buch darüber, wie lange Sie schlafen, wenn kein Wecker Sie zum Aufwachen zwingt.
- **Verwenden Sie die RISE-App:** RISE nutzt Ihr Telefonnutzungsverhalten und firmeneigene schlafwissenschaftliche Modelle, um Ihren Schlafbedarf zu ermitteln und Ihnen eine Zeitdauer zu nennen, die Sie auf die Minute genau anstreben können.

### 2. Sie interpretieren Anhaltspunkte falsch

Die RISE-App kann errechnen, wie hoch Ihre Schlafschuld ist.

Ein sofortiges Einschlafen kann jedoch ein Zeichen für extremen Schlafmangel sein. Was Sie als leichte Schläfrigkeit abtun, ist in Wirklichkeit ein weiteres Warnsignal für Schlafschuld.

### 3. Sie glauben, Sie können Ihren Schlaf hacken

Der menschliche Schlafzyklus besteht aus vier Phasen: Es gibt drei Phasen des Non-REM-Schlafs und die vierte Phase ist der REM-Schlaf. Wenn Sie Ihren Schlafbedarf decken, ermöglichen Sie Ihrem Gehirn, die ideale Zeitspanne in jeder Phase zu verbringen, was zu besserer Energie, Gesundheit und Leistung führt.

### 4. Ihr Gehirn und Körper täuschen Sie

Wir Menschen gewöhnen uns, subjektiv empfunden, schon nach wenigen Nächten mit kurzem Schlaf an diesen. Sie denken es geht Ihnen gut, aber in Wirklichkeit lässt Ihre Leistungsfähigkeit nach.

### 5. Sie nutzen diese zusätzlichen 3 Stunden nicht produktiv

Im Widerspruch zu Ihrem Schlachtplan, weniger zu schlafen, um mehr zu leisten, hindert Sie Schlafentzug daran, die zusätzlichen Wachstunden produktiv zu nutzen.

## Sind 5 Stunden Schlaf schlecht für mich?

Fünf Stunden Schlaf führen zu Schlafmangel, der sowohl unmittelbare als auch langfristige Folgen hat.

### Unmittelbare Folgen

Akuter Schlafentzug wirkt sich auf körperliche, emotionale und kognitive Aspekte aus.

### Langfristige Folgen

Chronischer Schlafmangel kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, wie z. B. Gewichtszunahme, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

## Fangen Sie an, Ihren Schlafbedarf zu stillen, um Ihre Bestform zu erreichen

Deshalb haben wir die RISE-App entwickelt, um Menschen zu helfen, jede Nacht ihren Schlafbedarf zu decken, damit sie sich täglich besser fühlen und mehr leisten können.

## Häufig gestellte Fragen

### Sind 5 Stunden Schlaf okay?

5 Stunden Schlaf sind nicht okay. Studien zeigen, dass Sie bei einer Schlafdauer von fünf Stunden oder weniger ein erhöhtes Risiko haben, an zwei oder mehr Langzeiterkrankungen zu leiden.

### Sind 5 Stunden Schlaf besser als gar kein Schlaf?

5 Stunden Schlaf sind besser als gar kein Schlaf, aber um Ihr Energielevel, Ihre geistige Gesundheit und Ihre Leistungsfähigkeit zu maximieren, müssen Sie Ihren Schlafbedarf decken – und der liegt höchstwahrscheinlich bei mehr als fünf Stunden.

### Mit wie wenig Schlaf kann man überleben?

Sie können zwar mit weniger Schlaf, als Sie biologisch benötigen, im wahrsten Sinne des Wortes „überleben“, aber dies wirkt sich negativ auf alle Bereiche aus: von Ihrer Gesundheit bis hin zu Ihrer geistigen Leistungsfähigkeit.
